IP: 38.107.179.236 08.02.2012 | 06:38 Uhr
 
 
Leistungen - Training
 
Moderation: Interaktives, kommunikatives Training
Die Moderationsmethode ist eine Form der Gruppenarbeit, mit der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung erleichtert werden.
n Die Moderationsmethode ist eine Möglichkeit, Meinungsbildungsprozesse gegenüber üblichen Diskussionsformen effizienter zu gestalten. Ihre Grundzüge wurden Anfang der 70er Jahre entwickelt.

Der erste Baustein der Moderationsmethode ist die weitgehende Visualisierung der Inhalte der Auseinandersetzung. Pinwände, Kärtchen in verschiedenen Formen und Farben, Filzstifte und Klebepunkte ermöglichen das schnelle Zusammentragen, Strukturieren und Bearbeiten von Informationen. Da sowohl der Gesamtzusammenhang als auch Details jederzeit sichtbar sind, wird konzentriertes, sachliches und systematisches Arbeiten möglich.

Der zweite Baustein ist die Leitung der Auseinandersetzung durch einen Moderator, der inhaltlich keinen Einfluß nimmt. Seine Aufgabe besteht darin, einen Rahmen zu schaffen, in dem die Beteiligten ihre Ressourcen optimal nutzen können. Er kümmert sich um das organisatorische und räumliche Umfeld der Moderation, er fördert ein angenehmes Arbeitsklima und strukturiert den Prozeß der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung.

Die Prozeßplanung führt zum dritten Baustein der Moderationsmethode, zu den Frage- und Antworttechniken. Frage-/Antworttechniken sind Verfahren, mit denen bestimmte Schritte im Prozeß der Meinungsbildung bewältigt werden können. Einige typische Instrumente wurden im Beispiel gezeigt: die Einpunktfrage, mit der Meinungen oder Stimmungen in einer Gruppe sichtbar gemacht werden können, die Kartenabfrage, die zum Sammeln und Strukturieren von Informationen dient und die Mehrpunktfrage, mit der Bewertungen vorgenommen und so Entscheidungen vorbereitet werden können. Der Wechsel von Einzel-, Kleingruppen- und Plenumsarbeit je nach den sachlichen und sozialen Anforderungen einer Situation ist eines der wichtigsten Arbeitsmittel in der Moderation.

Moderationen ziehen sich teilweise über mehrere Tage und leben völlig von der Aktivität der Beteiligten. Neben einem vertrauten Umfeld, Methodenabwechslung und der Motivation durch das Erleben effizienter Arbeit gibt es einige für die Moderation typische Ansätze, diese Aktivität zu sichern.
Ein Aspekt ist die Betonung der Selbständigkeit und Selbstbestimmung der Moderierten. Der Moderator vermittelt in seinem Verhalten konsequent, daß er nicht für die Inhalte der Diskussion oder für die Maßregelung einzelner Teilnehmer zuständig ist, wenn er auch einen förderlichen Rahmen für die Zusammenarbeit zu schaffen versucht. So übernehmen die Beteiligten zunehmend Verantwortung für das Geschehen. Die Neigung, Ratlosigkeit oder unangenehme Aufgaben an den Leiter abzuschieben, nimmt ab.
Konsensorientierung ist ein weiteres Prinzip der Moderation. Wenn alle ihr Wissen und Können einbringen sollen, dürfen nicht einzelne zurückgesetzt werden.
Ein weiterer sozialer und psychischer Hygienefaktor ist Transparenz in der gemeinsamen Arbeit. Ist die Situation für alle durchschaubar, so werden unnötige Unsicherheiten vermieden. Auf methodischer Ebene ist daher immer deutlich sein, an welcher Stelle des Arbeitsprozesses sich die Gruppe befindet und was warum getan wird. Inhaltlich gesehen wird durch die Visualisierung ein einheitlicher Informationsstand gefördert, und bezüglich bestimmter Einstellungen, Meinungen, der Arbeitszufriedenheit und -atmosphäre können Einpunktfragen Klarheit schaffen.
Moderation lebt von Visualisierung und Aktivität der Teilnehmer
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Phasen des Moderationstraining
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Moderation fördert Kreativität und gibt dieser Struktur
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